Fake News erkennen

Fake News, Hoaxes und Hate Speech erkennen und reagieren!

Digitale Handlungskompetenz von Jugendlichen stärken

Fake News und Hoaxes, also bewusste Falschmeldungen und Gerüchte bzw. Halbwahrheiten begegnen Schülerinnen und Schülern ständig in ihrem digitalen Alltag: Kettenbriefe über WhatsApp, vermeintliche „News“ von Lifestyle-Portalen und Internet-Foren oder Meldungen aus einem scheinbar seriösen Kontext verbreiten sich schnell innerhalb der Peer-Group, oft ohne, dass sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft worden sind.


Falschmeldungen zu erkennen ist nicht einfach, gehört aber heutzutage zu einer der wichtigsten Fähigkeiten, um kompetent und reflektiert mit Inhalten aus dem Netz umzugehen. Das gilt umso mehr, wenn hinter bewusst platzierten Fake News politische Absichten stecken, die nicht immer auf den ersten Blick zu identifizieren sind.


Hass Rede/ Hate Speech sind Phänomene, die genau hier ansetzen: durch eine unreflektierte Weitergabe und Kommentierung von vermeintlich als sicher geltenden Ereignissen werden politisch und gesellschaftlich Stimmungen erzeugt, die eine Breitenwirkung erzeugen können, obwohl sie nur von Wenigen initiiert worden sind. Personen oder Personengruppen bewusst herabzusetzen, anzugreifen, zu beleidigen und zu verunglimpfen oder zu Gewalttaten ihnen gegenüber aufzurufen sind konkrete Ausformulierungen von Hate Speech.


Um sich hier nicht ungewollt zu beteiligen, sondern reflektiert und souverän mit der Analyse und Weitergabe von Inhalten auseinander zu setzen, benötigt es eine kritische Auseinandersetzung mit den angebotenen Informationen aus dem Netz.


Das Medientraining setzt hier an: wo kommen Fake News, Gerüchte und Falschmeldungen in meinem digitalen Alltag vor, wie erkenne ich Fake News, was kennzeichnet Hate Speech, wo endet freie Meinungsäußerung und welche einfachen Möglichkeiten der Reaktion und Intervention habe ich?

Die Inhalte werden jeweils der Altersgruppe entsprechend gestaltet und können bereits ab der Jahrgangsstufe 6 umgesetzt werden, eignen sich aber besonders für ältere Schülerinnen und Schüler bzw. Jugendliche.

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